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Zum Stadtjubiläum im September 2006 öffnet das „Historische Grüne Gewölbe“ im Erdgeschoss des Westflügels seine Pforten. Ab dem 15. September ist das Historische Grüne Gewölbe für Besucher geöffnet. Von 1723 bis 1730 realisierte August der Starke hier seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und absolutistischer Macht. Umfangreiche Restaurierungen und Teilrekonstruktionen lassen das Raumgefüge nun in neuem Glanz erstrahlen. Im Einklang mit der festlichen Architektur werden sich dort etwa 3000 Kunstwerke präsentieren, die vor reich verzierten und verspiegelten Schauwänden oder auf Prunktischen frei aufgestellt sind. Eine einzigartige barocke Ausstattung, hinter deren überbordender Fülle das einzelne Kunstwerk zurücktritt. Den Höhepunkt des Rundgangs bildet das Juwelenzimmer mit den Juwelengarnituren Augusts des Starken und seines Sohnes, einer einmaligen historischen Kollektion repräsentativen Schmucks des 18. Jahrhunderts.
Den Räumlichkeiten unmittelbar vorgelagert und auch für Besucher des „Neuen Grünen Gewölbes“ frei zugänglich ist das „Vorgewölbe“, das mit Schätzen aus Mittelalter und Frührenaissance weitere Highlights dieser faszinierenden Sammlung ins Licht rückt. Zum Schutz der Kostbarkeiten im Historischen Grünen Gewölbe ist an dessen Eingang eine Staubschleuse zu passieren. Diese Vorkehrung und auch der intime Rahmen dieses Museums-Kleinods erlauben auch heute nur eine begrenzte Besucherzahl. Der Zugang wird daher mit Zeitkarten geregelt.
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